Callboys kritisieren drohende Einschränkung der Rechte und der Sicherheit von Sexarbeitenden durch EU-Empfehlung

  Pressemitteilung EU fordert einheitliches Vorgehen gegen Prostitution Callboys kritisieren

 

Pressemitteilung

EU fordert einheitliches Vorgehen gegen Prostitution

Callboys kritisieren drohende Einschränkung der Rechte und der Sicherheit von Sexarbeitenden durch EU-Empfehlung

Berlin, 19.09.2023 – In der Diskussion über Sexarbeit und die Rechte von Menschen, die in der Branche tätig sind, sind vielfältige Perspektiven und Erfahrungen zu berücksichtigen. Die aktuellen EU-Empfehlungen sind von einer einseitigen Fixierung auf bestimmte Problembereiche geprägt und somit überwiegend kontraproduktiv. Wir Callboys fordern: Sprechen und entscheiden Sie mit uns und nicht über uns.

Noah Danke, Betreiber von Callboy-Verzeichnis.com & Kevin Fromm, Callboy & Betreiber von Callboyz.net & Nick Laurent Callboy & Betreiber von Callboy-Schweiz.ch den wichtigsten Plattformen für Callboy-Vermittlung im deutschsprachigen Raum – sprechen sich für eine offene und respektvolle Debatte aus, die auf Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit basiert.

Festzuhalten ist, dass die CDU/CSU leider für ein Sexkaufverbot gestimmt hat – was wir sehr bedauert, während die Parteien: Grüne, FDP und AFD gegen ein Sexkaufverbot gestimmt hat wofür wir sehr dankbar sind.

„Sexarbeit ist ein Thema mit vielen Facetten, und es ist wichtig zu erkennen, dass nicht alle Erfahrungen in dieser Branche gleich sind. Einige unserer Kundinnen, die Callboys engagieren, haben sexualisierte Gewalt erlebt, jedoch nicht von „Freiern“, sondern von ihren Partnern oder engen Familienmitgliedern in der Kindheit. Die Frauen möchten in einem geschützten Rahmen Intimitäten erfahren dürfen. Die Vielfalt der Erfahrungen erfordert also eine nuancierte Betrachtung.“  schreibt Hr. Danke

„Wir sind der Meinung, dass Sexarbeit, wenn sie zwischen mündigen, selbstbestimmten Erwachsenen gegen Entgelt und auf Augenhöhe sowie ohne Erniedrigung erfolgt, völlig legitim ist. Es ist wichtig, die Rechte und die Würde von Menschen in der Sexarbeit zu respektieren und sicherzustellen, dass sie nicht stigmatisiert oder kriminalisiert werden.“ schreibt Hr. Fromm

Es ist erwähnenswert, dass das nordische Modell, bei dem die Kunden von Sexarbeitenden bestraft werden, bei einer EU-Abstimmung nicht angenommen wurde. Dies ist in der bisherigen Berichterstattung teilweise untergegangen.Stattdessen wurden Empfehlungen ausgesprochen, die jedoch nicht zielführend sind und die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sexarbeitenden weder verbessern und auch nicht sicherer gestalten. Diese von einer einzelnen Abgeordneten initiierten Empfehlungen zielen letztlich darauf ab, die Rechte und die Sicherheit der Sexarbeitenden massiv einzuschränken. Dies kann nicht im Sinne einer humanen und selbstbestimmten Sexarbeit sein.

Unser SONDERPODCAST unter:

weitere Interviews unter https://callboy-werden.com/callboy-interview/ geben hierfür realistische Eindrücke aus der konkreten Praxis der Sexarbeit. Dies soll dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und einen besseren Einblick in die Realitäten der Branche zu gewinnen.

Eine offene Diskussion über Sexarbeit und Selbstbestimmung ist von großer Bedeutung, da sie dazu beitragen kann, Lösungen zu finden, die die Bedürfnisse und Rechte aller Beteiligten respektieren.

 

Hören Sie nachfolgend auch Interviews von ARD & Bayern2 mit Noah L. Lassalle:

Kontakt:

Noah Danke

Betreiber von Callboy-Verzeichnis.com

mail@callboy-verzeichnis.com

Kevin Fromm

Betreiber von Callboyz.net

info@callboyz.net