In mir steckt eine ausgeprägte Sehnsucht nach echter Verbindung und eine Neugier darauf, Menschen jenseits ihrer Alltagsrollen zu erleben. Mich interessiert, was sichtbar wird, wenn die gewohnten Fassaden etwas in den Hintergrund treten und ein ungefilterter Moment entsteht. Gleichzeitig ist da viel Leichtigkeit: Ich mag es, zu lachen, spielerisch zu sein, spontan umzuschalten und Situationen entstehen zu lassen, die sich nicht planen lassen. Für mich leben besondere Begegnungen genau aus diesem Wechsel – zwischen Tiefe und Unbeschwertheit. Ich glaube an lebendige Momente zwischen zwei Menschen. Mal ruhig und nah, mal voller Energie, mal mit einer subtilen Spannung im Raum, mal einfach entspannt und still, ohne dass etwas davon festgelegt werden muss.
Und genau deshalb gibt es bei mir keine feste Version meiner selbst. Jede Frau erlebt einen etwas anderen Elias, weil jede Begegnung eine andere Seite in mir hervorbringt. Auch mein Auftreten folgt diesem Prinzip. Ich habe kein Bedürfnis, mich über Kleidung festzulegen oder zu inszenieren. Sie ist für mich eher Teil der Stimmung als ein Konzept. Deshalb kann ich genauso gut in Sneakers und Chinos auftauchen wie in einem eleganten Gucci-Smoking mit Schuhen von Christian Louboutin. Beides hat seinen eigenen Charakter, je nachdem, welcher Rahmen entsteht. Wichtiger als das Outfit ist für mich die Atmosphäre zwischen uns: die Art, wie sich ein Abend entwickelt, welche Spannung oder Leichtigkeit entsteht und welche Dynamik sich zwischen zwei Menschen entfaltet.
















